Als Heilpraktiker oder Therapeut verarbeiten Sie besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO – Gesundheitsdaten, Diagnosen, Befunde. Diese verdienen den höchsten Schutz. Die meisten Praxissoftware-Anbieter verschlüsseln nur die Verbindung zwischen Browser und Server. Sanothera geht weiter: Jedes sensible Feld wird einzeln mit AES-256-CBC verschlüsselt – direkt in der Datenbank.
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Verschlüsselung ist nicht gleich Verschlüsselung. Es gibt drei Stufen – und nur die höchste schützt Ihre Patientendaten wirklich.
Das haben alle. HTTPS verschlüsselt die Daten auf dem Weg zwischen Ihrem Browser und dem Server. Aber sobald die Daten ankommen, liegen sie im Klartext in der Datenbank. Ein Datenbank-Leak – etwa durch einen Hackerangriff oder einen fehlkonfigurierten Backup – zeigt sämtliche Patientendaten sofort lesbar an.
Schützt die Daten, wenn jemand physisch den Server stiehlt. Die Festplatte ist verschlüsselt. Aber: Jeder, der Zugriff auf die laufende Datenbank hat – sei es ein Administrator, ein Entwickler oder ein Angreifer mit gestohlenen Zugangsdaten – sieht alle Patientendaten im Klartext.
Jedes sensible Feld wird einzeln verschlüsselt, bevor es in die Datenbank geschrieben wird. Selbst wenn jemand direkten Zugriff auf die Datenbank erhält, sieht er nur unlesbaren Cipher-Text. Ohne den geheimen Anwendungsschlüssel sind die Daten wertlos. Genau das bietet Sanothera.
Sanothera verschlüsselt nicht pauschal, sondern gezielt jedes Feld, das personenbezogene oder medizinische Daten enthält.
Jede Patienten-E-Mail wird mit AES-256-CBC verschlüsselt gespeichert. In der Datenbank steht nur Cipher-Text – kein Klartext.
Private, geschäftliche und mobile Nummern – jede einzelne Telefonnummer wird separat verschlüsselt abgelegt.
Kassendaten und Versichertennummern sind besonders schützenswert. Sie werden verschlüsselt gespeichert und sind nur für berechtigte Nutzer sichtbar.
Befunde, Anamnesen, Diagnosen und Therapienotizen – alles, was medizinisch relevant ist, wird feldweise verschlüsselt.
Auch die Steuernummern Ihrer Therapeuten und Mitarbeiter werden DSGVO-konform verschlüsselt gespeichert.
Hochgeladene Dokumente – Befunde, Laborergebnisse, Arztbriefe – werden über den EncryptedStorageService verschlüsselt auf dem Server abgelegt.
Blind-Indizes (HMAC-SHA256) ermöglichen die Suche über verschlüsselte Felder – ohne die Daten jemals im Klartext in der Datenbank zu speichern. Sie geben einen Suchbegriff ein, Sanothera berechnet den Hash und findet die passenden Datensätze. Die eigentlichen Daten bleiben dabei durchgehend verschlüsselt.
Die DSGVO verlangt in Art. 30 ein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten. Sanothera geht darüber hinaus: Jede Änderung an Patientendaten wird automatisch protokolliert – mit dem alten und dem neuen Wert, dem verantwortlichen Benutzer, seiner Rolle, der IP-Adresse und einem Zeitstempel.
Bei einer Prüfung durch die Datenschutzbehörde können Sie jederzeit nachweisen, wer wann auf welche Daten zugegriffen hat. Kein manuelles Protokollieren, kein Rätselraten – alles wird automatisch und manipulationssicher aufgezeichnet.
Verschlüsselung ist nur eine von vielen Schutzmaßnahmen. Sanothera sichert Ihre Praxisdaten auf jeder Ebene ab.
Pflicht für Ärzte und Administratoren. Unterstützt TOTP-Apps (z. B. Google Authenticator), SMS und E-Mail als zweiten Faktor. Selbst bei gestohlenen Passwörtern bleibt der Zugang geschützt.
6 vordefinierte Rollen mit granularen Berechtigungen. Vom Empfang bis zum Praxisinhaber sieht jeder nur die Daten, die er für seine Arbeit benötigt.
Praxisdaten sind strikt getrennt. Ein automatischer Scope stellt sicher, dass keine Praxis jemals auf Daten einer anderen Praxis zugreifen kann – auch nicht durch Programmierfehler.
Alle Server stehen in deutschen Rechenzentren. Kein Datentransfer in Drittländer, keine US-Cloud-Abhängigkeit. Ihre Patientendaten verlassen niemals Deutschland.
Tägliche verschlüsselte Sicherungen Ihrer Daten. Im Notfall können Daten schnell wiederhergestellt werden – natürlich ebenfalls verschlüsselt.
Regelmäßige Sicherheitsprüfungen aller eingesetzten Bibliotheken und Frameworks. Kritische Schwachstellen werden sofort behoben, bevor sie ausgenutzt werden können.
Datenschutz ist kein abstraktes Konzept. Diese drei Situationen zeigen, warum echte Verschlüsselung entscheidend ist.
Sie erhalten Post von der Aufsichtsbehörde. Eine Beschwerde, eine Routineprüfung oder eine Meldepflicht nach Art. 33 DSGVO. Jetzt müssen Sie nachweisen, wie Patientendaten geschützt sind.
Mit Sanothera: Sie können belegen, dass alle Patientendaten mit AES-256 verschlüsselt gespeichert sind, jeder Zugriff lückenlos protokolliert wird und ein Verarbeitungsverzeichnis jederzeit abrufbar ist. Die Aufsichtsbehörde sieht sofort: Hier wird Datenschutz ernst genommen.
Eine Mitarbeiterin kündigt. Hat sie vorher noch Patientendaten exportiert? Bei vielen Systemen wissen Sie es nicht. Bei Sanothera schon.
Mit Sanothera: Der Account wird sofort deaktiviert. Der Audit-Trail zeigt genau, welche Datensätze die Mitarbeiterin in den letzten Wochen aufgerufen hat. Sie können gegenüber der Praxisleitung und bei Bedarf gegenüber der Behörde lückenlos nachweisen, dass kein unberechtigter Datenabfluss stattgefunden hat.
Ein Backup-Medium geht verloren, ein Cloud-Speicher wird kompromittiert oder ein Entwickler-Laptop wird gestohlen. In der Datenbank liegen Tausende Patientendatensätze.
Bei den meisten Anbietern: Katastrophe. Alle Patientennamen, Diagnosen und Kontaktdaten im Klartext. Bei Sanothera: Nur unlesbarer Cipher-Text. Ohne den geheimen APP_KEY, der separat und sicher verwahrt wird, sind die Daten absolut wertlos.
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Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um DSGVO, Verschlüsselung und Datensicherheit.
Ja. Sanothera erfüllt die Anforderungen der DSGVO umfassend, einschließlich Art. 9 (besondere Kategorien personenbezogener Daten). Konkret bedeutet das: AES-256 Feldverschlüsselung für alle sensiblen Patientendaten, lückenloser Audit-Trail für Zugriffe und Änderungen, ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) ist inklusive und alle Server stehen in deutschen Rechenzentren. Die technischen und organisatorischen Maßnahmen (TOMs) sind dokumentiert und auf Anfrage einsehbar.
Sollte ein Angreifer Zugriff auf die Datenbank erhalten, sieht er bei sensiblen Feldern nur verschlüsselten Cipher-Text – eine lange, zufällig wirkende Zeichenkette. Ohne den geheimen Anwendungsschlüssel (APP_KEY), der separat und sicher verwahrt wird, können die Daten nicht entschlüsselt werden. Namen, E-Mails, Telefonnummern, Diagnosen – alles bleibt unlesbar.
Ja. Sanothera verwendet sogenannte Blind-Indizes auf Basis von HMAC-SHA256. Das funktioniert so: Wenn Sie einen Patienten suchen, wird Ihre Suchanfrage gehasht und mit dem gespeicherten Hash-Index verglichen. Die eigentlichen Daten werden dabei nie entschlüsselt. So können Sie komfortabel suchen, ohne Kompromisse bei der Sicherheit einzugehen.
Alle Daten werden auf Servern in deutschen Rechenzentren gespeichert. Es findet kein Transfer in Drittländer statt – weder in die USA noch in andere Nicht-EU-Staaten. Damit entfallen die Risiken, die mit internationalen Datentransfers verbunden sind (z. B. Schrems II, CLOUD Act).
Ja, als Praxisinhaber sind Sie nach Art. 28 DSGVO verpflichtet, mit jedem Auftragsverarbeiter einen AVV abzuschließen. Bei Sanothera ist der AVV bereits inklusive – Sie müssen sich um nichts kümmern. Der Vertrag wird bei der Registrierung automatisch bereitgestellt und regelt alle datenschutzrechtlichen Pflichten.
Nichts. Die AES-256 Feldverschlüsselung, der Audit-Trail, die 2-Faktor-Authentifizierung und alle weiteren Sicherheitsfunktionen sind in jedem Sanothera-Paket enthalten – vom Starter bis zum Enterprise-Tarif. Datenschutz ist kein Aufpreis-Feature, sondern Grundlage der gesamten Plattform.